Musikschul-Orchester präsentieren bei Matinee ein abwechslungsreiches Programm
Am Sonntag, 19. April, lädt die Städtische Musikschule um 11 Uhr zur Matinee „Ensemblepower“ in den großen Saal ein. Vier Musikschul-Orchester präsentieren ein abwechslungsreiches Programm: das Streicherensemble „Picoviolini“ unter Leitung von Angelika Fichter, das Bläserensemble „Junior-Ensemble“ unter Mark Pusker, das „Gitarrenorchester LA“ unter Marcos Victora-Wagner sowie das traditionsreiche Jugendstreichorchester (JSO) unter Peter Must.
Die vier engagierten Ensembleleiterinnen und -leiter – allesamt erfahrene Musiker und Pädagogen – präsentieren Werke von Schmelzer und Bach über irische und spanische Volksmusik bis zu eigenen Kompositionen und Musik des 20. Jahrhunderts. Das Jugendstreichorchester, seit 35 Jahren ein fester Bestandteil der Musikschule, wird von Peter Must geleitet. Die anderen drei Ensembles wurden von ihren heutigen Leitern selbst gegründet und wachsen stetig durch neue begeisterte Nachwuchsmusikerinnen und -musiker. Nach dem Konzert informieren die Lehrkräfte über Mitwirkungsmöglichkeiten.
Das Einsteigerorchester „Picoviolini“ vereint aktuell neun Kinder zwischen sieben und zehn Jahren an Geige und Cello, die die Grundlagen des Zusammenspiels trainieren und Probentechniken kennenlernen. Mit Angelika Fichter erarbeiten sie seit 2020 ein vielfältiges Repertoire, angepasst an das individuelle Leistungsniveau.
Bläser, die sich auf größere Formationen wie Big Band oder Sinfonieorchester vorbereiten möchten, finden im „Junior-Ensemble“ ihr Zuhause. Der von Mark Pusker gegründete Klangkörper besteht aus zehn Musikern (10 bis 14 Jahre), die vor allem klassische Literatur spielen und gemeinsam eine „balancierte, schöne Klangwelt“ gestalten. Im „Gitarrenorchester LA“ vereint Marcos Victora-Wagner drei seiner Ensembles zu einem großen Orchester mit 15 Kindern und Jugendlichen (zwischen 8 und 17 Jahre).
Für das Projekt komponierte er eigens die „Fantasía Malaguena“ – ein Werk, das an die lateinamerikanisch-spanische Gitarrentradition anknüpft und alle Spielniveaus einbindet.
Das Jugendstreichorchester (JSO) schließlich baut auf den Grundlagen von „Picoviolini“ auf. 13 Spieler (12 bis 19 Jahre) veredeln unter der Leitung von Peter Must die Kunst des Zusammenspiels und interpretieren anspruchsvolle Streicherliteratur. Neben technischer Präzision geht es gemeinsam um das musikalische Erleben der Emotionen hinter den Noten.
Die regelmäßigen Ensembleproben sind ein zweiter Unterricht im besten Sinne: gemeinsames Lernen, Hören und Wachsen. Aus dieser kontinuierlichen Arbeit entsteht nicht nur musikalische Qualität, sondern auch Begeisterung, Gemeinschaft – und die sprühende Energie, die die Matinee „Ensemblepower“ auszeichnet. Die Veranstaltung zeigt, was die Musikschule ausmacht: Begegnung, gemeinsames Musizieren und Freude am Zusammenspiel über Fachbereiche hinweg. In den Ensembles lernen Kinder und Jugendliche nicht nur musikalische Fertigkeiten, sondern auch soziale Kompetenzen – wie Disziplin, Teamgeist und Konzentration.
Foto: Städtische Musikschule (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)
Bildtext: Die Ensembleleitungen (von links) Mark Pusker, Peter Must, Marcos Victora-Wagner und Angelika Fichter.

