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Großer Herzabend im Klinikum Landshut 

Großer Herzabend im Klinikum Landshut 

Foto: Klinikum Landshut

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Patiententag zu Herzkrankheiten am Donnerstag, 23. November

„Herzkrank? Schütze dich vor dem Herzstillstand!“: Unter dieser Prämisse steht der diesjährige Herzabend des Klinikums Landshut. Am Donnerstag, 23. November, beantworten die Kardiologen Fragen wie: Wann werden Herzrhythmusstörungen wirklich gefährlich? Was bedeutet ein Schrittmacher oder Defibrillator für meinen Alltag? Im Falle des Falles: Wie geht Wiederbelebung? Beginn ist um 17 Uhr (bis 19 Uhr) im Raum Hammerbach, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Verunsicherung bei herzkranken Menschen ist oft groß. Deshalb veranstaltet die Kardiologie am Klinikum Landshut auch dieses Jahr wieder einen großen Herzabend. Am Donnerstag, 23. November, laden Chefarzt Prof. Stephan Holmer und sein Team ein: Im Rahmen der deutschlandweiten Herzwochen widmen sie sich dieses Jahr der Prävention des Herzstillstandes. Der Herzstillstand kommt für Betroffene scheinbar aus heiterem Himmel. „Häufig steckt dahinter aber eine langjährige koronare Herzkrankheit (KHK), die nicht erkannt oder nicht ausreichend beachtet wurde“, erklärt Prof. Holmer. Unmittelbarer Auslöser für eine KHK ist fast immer eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung. „Informieren Sie sich rechtzeitig, damit der Notfall möglichst gar nicht eintritt.“

Herzversagen hat viele Ursachen. Auf diese geht Prof. Holmer im ersten Vortrag ab 17 Uhr genau ein. Er erklärt, welche Symptome man ernst nehmen sollte und ein Fall für den Kardiologen sind. Außerdem geht es um die Behandlung von Vorerkrankungen. „Der plötzliche Herztod ist selten ein schicksalhaftes Ereignis, vor dem es kein Entrinnen gibt“, betont der Chefarzt.

Ein unregelmäßiger Herzschlag kann zwar normal sein, sollte aber medizinisch untersucht werden. Wann es wirklich gefährlich wird und welche Anzeichen es gibt, darüber spricht Dr. Nils Wohlgemuth, Ltd. Oberarzt der Medizinischen Klinik II, in seinem Vortrag ab 17.25 Uhr. Er stellt außerdem die verschiedenen Behandlungsmethoden – von Medikamenten bis hin zum Katheter – vor.

„Implantierbarer Schutz: Defibrillator und Schrittmacher“ lautet der Titel des dritten Vortrags von Privatdozent Dr. Joachim Seegers, Leiter der Rhythmologie. Ab 17.50 Uhr beantwortet er Fragen wie: Was bedeutet das für meinen Alltag? Welche OP-Techniken kommen bei dem Eingriff zum Einsatz? Was ist überhaupt der Unterschied zwischen Defibrillator und Herzschrittmacher?

Im Anschluss an die Vorträge können die Besucher Fragen zu stellen.

Ab ca. 18 Uhr demonstriert das Team der Kardiologie außerdem, wie man Wiederbelebungsmaßnahmen durchführt und wie man einen Defibrillator bedient. Außerdem können die Besucher einen Blick hinter die Kulissen des modernen Herzkatheterlabors werfen: Dort kann ein verschlossenes Gefäß im Notfall innerhalb von 60 Minuten wieder geöffnet werden.

Über die Kardiologie am Klinikum Landshut

In der Medizinischen Klinik II im Klinikum Landshut werden schwerpunktmäßig Krankheiten des Herzens, des Kreislaufs und der Blutgefäße behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung des Herzinfarktes und der Herzschwäche sowie von Herzrhythmusstörungen. Es besteht eine enge Kooperation mit den anderen medizinischen Kliniken.

Weiterhin behandelt das Team der Medizinischen Klinik II schwere Erkrankungen, die den Aufenthalt auf einer Intensivstation erfordern. Hierzu gehören beispielsweise Vergiftungen, Lungen-, Herz- und Multiorganversagen und Blutvergiftung (Sepsis). Angeboten werden außerdem eine Reihe von Spezialambulanzen mit Kassenzulassung, zum Beispiel eine Herzinsuffizienzsprechstunde oder eine elektrophysiologische Sprechstunde.

Das Programm beim Herzabend im Überblick:

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Die drei Referenten (v.l.): Dr. Nils Wohlgemuth, Prof. Stephan Holmer und PD Dr. Joachim Seegers.

Foto: Klinikum Landshut

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