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Wie unser Grundgesetz entstand

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Image by Peggy from Pixabay

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Tag der Demokratiegeschichte: Lesung mit Sabine Böhne-Di Leo im Staatsarchiv

Mit einer Lesung der Journalistin und Journalistik-Professorin Sabine Böhne-Di Leo möchte die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Christlichen Bildungswerk und dem Staatsarchiv Landshut den 18. März als bedeutendes Datum der Deutschen Demokratiegeschichte in den Mittelpunkt rücken.

Am 18. März ist bundesweit der Tag der Demokratiegeschichte. Der Aktionstag feiert dieses Jahr Premiere. Der 18. März steht für zentrale Etappen im Ringen um Freiheit, Grundrechte und politische Teilhabe. Ziel ist, dieses Datum als besonderen Tag der deutschen Freiheits- und Verfassungsgeschichte künftig im öffentlichen Bewusstsein zu verankern und seine Relevanz für die heutige Demokratiebildung zu vermitteln.

Bei der Veranstaltung im Staatsarchiv wird Sabine Böhne-Di Leo ihr Buch „Die Erfindung der Bundesrepublik. Wie unser Grundgesetz entstand“ vorstellen und von der Ausarbeitung des Grundgesetzes durch die 65 Mitglieder des Parlamentarischen Rats in den Jahren 1948 und 1949 berichten. Ein Kraftakt vor dem Hintergrund der Berlin-Blockade, der Vorgaben der Alliierten, der unterschiedlichen Vorstellungen der Parteien und Bundesländer und der Frage, ob Josef Stalin die Gründung eines deutschen Weststaates billigen würde. Es war ein Neubeginn, der nur gelingen konnte, da sich alle demokratischen Parteien in den Dienst der Sache gestellt haben, über alle politischen Grenzen hinweg.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. März, im Staatsarchiv, Schlachthofstraße 10, statt. Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei. Wegen der begrenzten Platzkapazität wird um Anmeldung unter www.cbw-landshut.de (Veranstaltungen) gebeten.

Gefördert wird die Veranstaltung durch die Stiftung Orte der Deutschen Demokratiegeschichte. Kooperationspartner ist die Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte.

INFO

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Schirmherrschaft des Aktionstags übernommen. Ins Leben gerufen wurde dieser von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, um das Bewusstsein für die demokratische Tradition in Deutschland zu stärken. Gewählt wurde der 18. März, da sich an diesem Tag mehrere bedeutende Ereignisse der deutschen Geschichte jähren (Mainzer Republik 1793, Märzrevolution 1848, erste freie Wahlen in der DDR 1990).

Am 18. März soll zusammen mit zahlreichen Initiativen, Städten und Kulturschaffenden in ganz Deutschland die Demokratie und ihre Geschichte gefeiert werden – mit Vorträgen, Erzählcafés, Führungen, Filmen, Konzerten, Nachbarschaftsfesten und weiteren Formaten. Alle Veranstaltungen anlässlich des ersten bundesweiten Aktionstages sind online aufgeführt unter https://tag-der-demokratie-geschichte.de/.

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