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Landshuter Gründernacht 2026: Bühne für Innovation, Unternehmergeist und starke Ideen

Landshuter Gründernacht 2026: Bühne für Innovation, Unternehmergeist und starke Ideen

Foto: Hochschule Landshut

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Gewinner des Landshuter Gründerpreises ausgezeichnet

Wenn Gründerinnen und Gründer ins Rampenlicht treten und das Publikum innerhalb weniger Minuten mit ihren Ideen verzaubern – dann ist Gründernacht in Landshut. Am 29. Oktober brachte die Veranstaltung erneut Gründerinnen und Gründer, Studierende sowie Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft zusammen. Seit 2011 zeigt sich hier Jahr für Jahr, welches Potenzial in der Gründerszene steckt. Ein besonderes Highlight: Die Verleihung des Landshuter Gründerpreises.

Foto: Hochschule Landshut

Zum Auftakt begrüßte Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz die Gäste im Audimax der Hochschule. Dabei betonte sie die Rolle der Hochschule als Impulsgeberin für Innovation. Die Hochschule Landshut verstehe sich als Ort, an dem Ideen entstehen, weiterentwickelt und schließlich in die Praxis getragen werden. Der Transfer von Wissen verlange oft auch Mut und Gestaltungswille – eine wesentliche Eigenschaft von erfolgreichen Gründerinnen und Gründern.

Starke Netzwerke und Teams als Erfolgsfaktoren

Beim anschließenden Interview diskutierten Landrat Alfred Holzner und Stadtrat Ludwig Zellner die Perspektiven des Gründungsstandorts Landshut und betonten die Bedeutung eines starken Netzwerks aus Wirtschaft und Politik für junge Unternehmen in der Region.

Einen inspirierenden Impuls lieferte Unternehmer Matthias Weth mit seinem Vortrag „Plans fail. Teams don’t. – Warum Kultur die einzige echte Sicherheit ist, wenn alle Pläne scheitern“. Darin zeigte der erfahrene Berater für Gründer und Führungskräfte anschaulich auf, weshalb starke Teams und eine gelebte Unternehmenskultur entscheidende Erfolgsfaktoren sind.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Finalrunde des Landshuter Gründerpreises. Fünf Teams präsentierten ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury und dem Publikum. Bereits im Vorfeld hatten die Teilnehmenden mehrere Wettbewerbsphasen durchlaufen – von der Einreichung eines Read-Decks über Coaching bis hin zum Pitch-Training. Die Finalteams überzeugten mit innovativen Ansätzen und zukunftsweisenden Geschäftsmodellen.

ALPACE GmbH gewinnt Landshuter Gründerpreis

Nach den Präsentationen würdigte die Jury die hohe Qualität der eingereichten Projekte und erklärte den Wettbewerb zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Rahmen der Preisverleihung wurden schließlich die Gewinnerinnen und Gewinner des Landshuter Gründerpreises 2026 bekanntgegeben:

Über den mit 500 Euro dotierten Publikumspreis für den besten Pitch durfte sich „Maerwert“ freuen.

Die Erstplatzierten Lukas Heumeier und Patrick Köck überzeugten mit ihrem Start-up ALPACE GmbH und der Idee einer „digitalen Patientenakte für das Auto“. Dahinter verbirgt sich ein digitales Betriebssystem, das die Abwicklung von Kfz-Schäden einfach und effizient gestaltet.

Den zweiten Platz belegte der erst 17-jährige FOS-Schüler Philipp Hämmerl. Mit seiner Idee einer lehrplangerechten KI-Nachhilfe für Schülerinnen und Schüler gründete er ein Start-up, das individuelles und schulnahes Lernen ermöglicht.

CrossCroc bietet eine Plattform für Second-Hand-Reseller, die einen EU-konformen und effizienten Wiederverkauf ermöglicht. Das Start-up Maerwert unterstützt Ausbilderinnen und Ausbilder bei der Planung sowie beim Nachweis der im Rahmen der Ausbildung erworbenen Kompetenzen.

Ein Jahr später: Gewinner klugidu berichtet

Wie sich Gründungsideen nach dem Wettbewerb weiterentwickeln können, zeigte das Format „One Year Later“ auf der Bühne. Das Start-up klugidu berichtete von seinen Erfahrungen seit der Teilnahme am Gründerpreis und gab spannende Einblicke in die Entwicklung des jungen Unternehmens. Klugidu entwickelte eine KI-gestützte Lösung zur individuellen Leseförderung von Kindern und gewann den 1. Platz des Landshuter Gründerpreises im Jahr 2025.

Beim anschließenden Get-Together in der Mensa nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Anbahnung neuer Kooperationen. Damit unterstrich die Landshuter Gründernacht erneut ihre Rolle als wichtiger Treffpunkt der regionalen Gründungs- und Innovationsszene.

Fotos: Hochschule Landshut

Bildunterschrift: Bild 1: Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Michaela Wirtz, Sponsor Harald Esperger (xpecto) zusammen mit den Erstplatzierten Lukas Heumeier und Patrick Köck (ALPACE GmbH) und Prof. Dr. Martin Prasch

Bild 2: Das Team des Gründerzentrums der Hochschule Landshut: Prof. Dr. Martin Prasch, Simone Leneis, Tobias Hiebl, Prof. Dr. Marcus Jautze zusammen mit dem Team des LINK-Gründerzentrums Maria Welsch und Melanie Dixson

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