Auf Initiative des Sozialamts sowie der städtischen Senioren- und Behindertenbeauftragten fand Anfang Februar bereits zum zweiten Mal eine Schulung für Alltagshelferinnen und -helfer statt. Ausbildungsziel ist, pflegende Angehörige zu entlasten sowie pflegebedürftigen Menschen den Verbleib in der vertrauten Umgebung so lange es geht zu ermöglichen und ihnen zu helfen, dass sie weitestgehend selbständig ihren Alltag bewältigen können. In 30 Unterrichtseinheiten – verteilt auf vier Tage – wurden die 20 Kursteilnehmer im Saal des AWO-Mehrgenerationenhauses für den Einsatz in allen Angebotsformen zur Unterstützung im Alltag (AUA) ausgebildet. Der Kurs war ausgebucht. Die Schulung untergliederte sich in drei Themenschwerpunkte: Betreuung Pflegebedürftiger, Kommunikation und Begleitung sowie Unterstützung in der Haushaltsführung. Die erfahrene Referentin Renate Maria Frischhut vermittelte das nötige Wissen. Die möglichen Hilfeleistungen umfassen Begleitdienste, Betreuungsdienste sowie Unterstützung im Haushalt. Ab dem Pflegegrad 1 stellen die Pflegekassen für diese Leistungen einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 131 Euro zur Verfügung. Die Teilnahme an der Schulung ist die Voraussetzung für diese wichtige Unterstützungsarbeit. Alle Absolventen erhielten nach Abschluss des Kurses ein Zertifikat.
Foto: Stadt Landshut (Verwendung mit Quellenangabe honorarfrei möglich)
Bildtext: Die Teilnehmer der „AUA“-Schulung mit Referentin Renate Maria Frischhut (Zweite von rechts hinten)
