Vereinspauschale erneut verdoppelt

Vereinspauschale erneut verdoppelt
Teilen

977.000 Euro Sportförderung für die Region Landshut

„Doppelte Vereinspauschale bedeutet doppelte Unterstützung, die direkt bei den Sport- und Schützenvereinen ankommt!“. So fasst Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) die Verdoppelung der sog. Vereinspauschale in diesem Jahr zusammen. Auf Initiative der CSU-Landtagsfraktion zahlt der Freistaat aktuell eine verdoppelte Vereinspauschale an die Vereine aus. Damit sollen die Folgen der Energiekrise abgefedert werden.

Die Sport- und Schützenvereine der Region Landshut können sich dadurch über einen Zuschuss in Höhe von über 977.000 Euro freuen. Über 646.000 Euro gehen davon an die Vereine im Landkreis, über 331.000 Euro an die Vereine in der Stadt Landshut. „Insgesamt stellen wir rund 42 Millionen Euro den bayerischen Sport- und Schützenvereinen zur Verfügung. Bei der Vereinspauschale nimmt der Landkreis Landshut unter den niederbayerischen Landkreisen und die Stadt Landshut unter den kreisfreien Städten Niederbayerns jeweils Rang 1 ein“, erläutert Radlmeier, Vorsitzender des Vereinsausschusses des Landessportbeirats.

Insgesamt ist es nach 2020 und 2021 bereits das dritte Mal, dass die Vereinspauschale verdoppelt wird. „Das ist wieder eine unbürokratische und flächendeckende Hilfe, die in schwierigen Zeiten willkommen ist. Vereine sind das Herzstück unseres sozialen Gefüges und von unschätzbarer Bedeutung für Kinder, Jugendliche und die gesamte Gesellschaft“, unterstreicht Radlmeier.

Die Zuwendungen an die Sport- und Schützenvereine werden entsprechend der Sportförderrichtlinie des Freistaats Bayern gewährt. Als Berechnungsgrundlage dient die Mitgliederzahl, wobei Kinder, Jugendliche und behinderte Vereinsmitglieder zehnfach gewichtet werden. Zudem wird auch die Anzahl von Trainern und Übungsleiterlizenzen berücksichtigt.

Bildunterschrift: Über 977.000 Euro erhalten die Sport- und Schützenvereine der Region Landshut im Rahmen der diesjährigen Vereinspauschale. Damit liegen sie in Niederbayern auf Platz 1, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) mitteilt.

Foto: Pixabay.

weitere Beiträge