Hubert Aiwanger mit 55 Jahren gestorben

Hubert Aiwanger, deutscher Politiker und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern
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Aiwanger politisches Weg begann in Niederbayern

Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident Hubert Aiwanger ist am 4. November in einem Berliner Hotel tot aufgefunden worden. Der Politiker der Freien Wähler wurde 55 Jahre alt. Seine Heimat lag im Landkreis Landshut.

Berlin/Landshut. Hubert Aiwanger ist tot. Wie rbb24 und Deutsche Welle unter Berufung auf die Berliner Staatsanwaltschaft berichten, wurde der bayerische Wirtschaftsminister am Mittwoch, 4. November 2026, in einem Hotel in Berlin entdeckt. Polizei und Staatsanwaltschaft leiteten ein Todesermittlungsverfahren ein. Es soll die Todesursache und die Umstände klären sowie ein mögliches Fremdverschulden ausschließen. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war die Todesursache noch offen.

Aiwanger hatte sich anlässlich der Eröffnung des Hauptstadtbüros der Freien Wähler in Berlin aufgehalten. An der Veranstaltung nahm er nach Angaben des Brandenburger Freie-Wähler-Politikers Péter Vida jedoch nicht teil. Als Begründung sei mitgeteilt worden, dass es ihm gesundheitlich nicht gut gehe. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder bestätigte am späten Mittwochabend den Tod seines Stellvertreters und äußerte seine Bestürzung. Seine Gedanken seien bei Aiwangers Familie und seinen Kindern, berichtete rbb24. (rbb24)

Mit dem Landkreis Landshut war Aiwanger eng verbunden. Er wurde am 26. Januar 1971 in Ergoldsbach geboren und wuchs in Rahstorf auf. Nach dem Abitur am Burkhart-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg und dem Grundwehrdienst studierte er Agrarwissenschaften an der Fachhochschule Weihenstephan. 1995 schloss er als Diplomagraringenieur ab und stieg in den landwirtschaftlichen Familienbetrieb ein.

Sein politischer Aufstieg führte ihn von Niederbayern bis an die Spitze der Freien Wähler. 2006 übernahm er deren bayerischen Landesvorsitz, 2010 auch den Bundesvorsitz. Seit 2008 gehörte er dem Bayerischen Landtag an und führte dort bis Oktober 2018 die Fraktion der Freien Wähler. Auch kommunalpolitisch engagierte er sich seit 2008 im Rottenburger Stadtrat und im Kreistag des Landkreises Landshut.

Am 12. November 2018 wurde Aiwanger bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident. Damit übernahm der aus dem Landkreis Landshut stammende Politiker zentrale Aufgaben in der Staatsregierung.

Von Michael Lucan – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0 de, Link

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